Die Biene

Der Ursprung der Honigbiene liegt in Zentralindien, von wo aus sie die übrigen Kontinente eroberte.

Heute leben in Österreich rund 600 Bienen- und Hummelarten. Der Großteil lebt einzeln und bildet keine sozialen Gemeinschaften.

Unsere Carnica (Apis mellifera carnica) ist eine von wenigen Arten, die in hochentwickelten Staatsgebilden leben. Sie zeichnet sich durch Sanftmut aus und hat eine hohe Neigung zur Vorratsbildung. Unserem Klima bestens angepasst, entwickelt sich ein Volk bis zum Frühsommer rasant und beherbergt bis über 60.000 Bienen. 

Die Biene wechselt bei ihren Blütenbesuchen nicht von einer Blütenart zur anderen sondern bleibt, so lange es sich lohnt, der gleichen Blütenart treu. Durch diese Eigenschaft spielt die Honigbiene bei der Befruchtung von Blüten eine große ökologische Rolle.

 

Kein anderes Insekt sammelt so eifrig Nektar und Pollen. So bestäubt die Biene bis zu 90 % der Blüten und steigert so den Frucht- und Samenbau bis zu 40% in der Natur. Mit gezielt eingesetzten Bienenvölkern kann so der Ertrag in Obst- und Gemüsegärten gesteigert werden.


Den Sammeleifer der Biene macht sich der Imker zu eigen und gewinnt eine Vielzahl von gesunden und wertvollen Produkten aus dem Bienenvolk: Honig, Propolis, Pollen, ...


Den deutlich höheren Nutzen aus der Bienenzucht bezieht aber nicht der Imker, sondern die Natur selbst durch die Bestäubung der Blüten.

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© Brigitte Kirchner